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...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cups Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.
Die OSCO-Steinwald-Classic-Touren.
Durch einen Klick aufs Logo erhaltet ihr jede Menge Informationen zu den OSCO-Steinwald-Classic-Touren 2024 und 2025.
Zu verkaufen.
Der Peugeot 205 GTI von Horst Bulla. Wir würden uns freuen, wenn der Wagen in gute Hände kommt - den Kontakt stellen wir gerne, schnell und unkompliziert her.
21. und 22. Oldtimer-Slalom des AMSC Bindlach am 12. Oktober 2025
Saisonfinale
Saisonfinale
Herbst.
Vom "Goldenen Oktober" war beim OSCO-Saisonfinale nicht viel zu sehen: Bei Temperaturen um die 10 Grad erwärmte kein Sonnenstrahl die Gemüter. Halten wir uns an die Feldmaus Frederick aus dem gleichnamigen Kinderbuch, die im Herbst Farben statt Vorräte sammelte, um sich daran in den kommenden grauen Tagen zu erfreuen....und sammeln halt ein paar bunte Autos.
Kälteschutz.
Warme Kleidung war trotzdem angesagt, was aber teils zu Schwierigkeiten mit der Konfektionsgröße führte: "Ich glaub, die Wampn wird oiwei mehna, die Joppn geht goar nimmer zou...". Kann passieren, wenn man sich mehr für Vorräte als für Farben interessiert. Bildauswahl...der Zufallsgenerator.
Gastro-Gleichmäßigkeit.
Wir bewundern das seit Jahren: Der total entschleunigte und mit der immer gleichen Routine vorgehende Service im Fliegerheim des Rosenthal Airfield in Speichersdorf. Wer sich die Zeit nimmt, bekommt aber warmen Kaffee oder Capuccino und eine Currywurst. Auf Porzellantellern mit echtem Besteck. Das Bild hat damit natürlich wieder rein gar nichts zu tun - wir interessieren uns ja für herbstliche Farben.
Starter und Strecke.
50 Nennungen für den 21. Oldtimer-Slalom des AMSC Bindlach bedeuten Saisonrekord - "Irgendwas machen wir scheinbar richtig...", wurde aus Kreisen des Veranstalters geäußert. Wir wissen zwar auch nicht genau was, aber sicherheitshalber widersprechen wir nicht. Vielleicht liegt's ja am Parcours: Der war flüssig, aber verlangte den Fahrern durchaus etwas ab.
Lauf 1.
Ohne Probleme kam Helmut Dostler vom AC Waldershof über die Runden und zum Sieg, eine um eine Hundertstelsekunde größere Zeitabweichung wurde für den Laufer Jugendleiter Markus Terschanski-Knorr notiert und eine weitere Hundertstel dahinter lagen Bernd Beierlein und die junge Würzburgerin Sinja Roos. Weil ihr Alfa jünger ist als der Fiesta des Bindlachers, musste sie sich mit Rang vier abfinden.
Pisten-Begleitgrün.
Eine nicht unwesentliche Rolle könnte das Pistenbegleit-Grün gespielt haben, das zunehmend auch als Pisten-Grün auftritt. Pylonen fielen, Tore wurden verpasst und sogar ganze, liebevoll aufgebaute Gassen ignoriert. Manche Fahrt wurde auch im besagten Pisten-Begleitgrün unterbrochen: "Wuff, war er weg..." beschrieb eine Teilnehmerin treffend das Fahrverhalten ihres Wagens.
Lauf 2. Der Sieger
Helmut Dostler bestätigte in etwa seine Leistung - wurde damit aber "nur" Fünfter, weil andere noch etwas präziser unterwegs waren. Herbert Hofmann, den ganzen Tag für die Überwachung der Startlinie im Einsatz, konnte nach einer eher durchwachsenen Saison einen versöhnlichen Abschluss feiern: Mit einer Differenz von fünf Hundertstelsekunden setzte er sich an die Spitze des beim zweiten Rennen 43 Starter starken Feldes.
Lauf 2. Die Verfolger.
Ihm am nächsten kam Thomas Nimmrichter (Erfolgsgeheimnis: Start mit angezogener Handbremse), Dritter wurde Peter Gehret mit "Hans-Jürgen", dem B-Kadett mit fröhlicher Farbe, beachtlicher Seitenneigung und möglicherweise ausreichend Bodenfreiheit, um Pylonen strafpunktfrei zu überfahren...wir wissen es nicht genau, werden das Reglement aber entsprechend anpassen. Wenn man ChatGPT bittet, ein Bild mit den Stichwörtern "Auto, fröhliche Farbe, cooles Fahrwerk" zu erstellen, bekommt man übrigens dieses Symbolbild.
Der Meister.
Für die "Schallmauer" von 100 Punkten aus 10 Rennen hat es nicht ganz gereichnet: 99,44 Zähler summieren sich am Jahresende auf dem Konto des Nittenauers Robert Hochmuth, der der Konkurrenz mit zwei respektablen Ergebnissen kaum Chancen ließ. Titelverteidiger Manfred Keller konnte seine aussichtsreiche Position nicht nutzen und landete zweimal im eher hinteren Mittelfeld - möglicherweise musste auf der Strecke doch zuwenig gelenkt werden. Der Wiesauer fiel zurück und beendet das Jahr als Sechster.
Auch auf dem Treppchen.
Der Mitwitzer Frank Angles konnte den dritten Rang verteidigen - geschuldet auch dem Umstand, dass der Viertplatzierte Günter Hartmann im letzten Rennen sein schlechtestes Saisonergebnis erzielte. Das war in den zwischenzeitlich im Fliegerheim durchgeführten Hochrechnungen so wohl nicht vorgesehen.
Der Vizemeister.
Just for fun - Reinhard Bayer ließ sich vom Trainings-Dreher nicht beeindrucken und konnte dank günstiger Streichergebnisse über elf Punkte und damit einige Plätze gutmachen. Das reicht für den Vizetitel mit gut einem Zähler Vorsprung.
Gaststarter(innen).
Satte vier Sekunden Differenz hatte sich Thomas Nimmrichter im Hyundai am Vormittag geleistet - allerdings blieb sein Falkenberger Rivale Tobias Bayer an einer Pylone hängen, sodass die Entscheidung vertagt wurde. Nachdem der Thomas die Hyundai-Ventilkappen versehentlich im Aschenbecher entsorgt und vergessen hatte, die Handbremse zu lösen, lief dann alles nach Plan: Gegen sechs Hundertstel Abweichung und Platz zwei konnte sein Kontrahent nichts mehr ausrichten. Offensichtlich der Tag der Verwirrten - herzlichen Glückwunsch.
Das Bild des Tages.
Gehört Bernd Beierlein - der beim 21. Oldtimerslalom des AMSC Bindlach den Sprung aufs Treppchen schaffte, aber trotzdem die OSCO-Pokalränge knapp verpasste.
Die letzte OSCO-Veranstaltung 2025:
Samstag, 22. November 2025, 19.00 Uhr
Meisterehrung
Gasthof Goldener Engel, Oberer Markt 4, 95478 Kemnath
Telefon 09642/1286 oder 01515/2062626