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Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Schlag auf Schlag.

Eine Woche nach dem Auftakt in Nordhalben stand bereits der zweite OSCO-Lauf auf dem Programm. Gastgeber war der MSC Marktredwitz, und das Gelände rund um den echt empfehlenswerten Autohof Thiersheim (Grüße ans ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld!) ist ja in unserer Serie längst etabliert.  

(Relativ) wenig Zuspruch.

Rückgang? War für den OSCO bisher eher ein Begriff aus dem Fremdwörterlexikon. In Marktredwitz hatten wir dann aber doch mal weniger Starter als in den vergangenen beiden Jahren. Was mehrere Ursachen hat: Technische Defekte am Volvo PV 544 (Ist da noch Garantie drauf?), vor allem aber die Konkurrenzveranstaltungen: Ein NAVC-Slalom in Speichersdorf und der Cross-Slalom des MSC Naila, der dem Mario neben dem unbefriedigenden Ergebnis auch noch ein ungewaschenes Cross-Auto bescherte. Weihnachten sieht anders aus.

(Relativ) wenig Infos.

Ja, also - der Cross-Slalom des MSC Naila...der ist letztlich auch verantwortlich dafür, dass es kaum Infos über den Lauf in Thiersheim und keine (neuen) Bilder gibt. Man kann sich schließlich nicht überall blamieren. Echte "Newcomer" gab's nicht, aber wir freuen uns, dass unsere erfolgreichste Dame Marion Herzing, der Bindlacher Rudi Schöpf und Fiesta-Fan Bernd Beierlein den Einstieg in die OSCO-Saison 2016 geschafft haben.

Die üblichen Verdächtigen.  

An der Spitze der Meisterschaft zeichnet sich ein Kampf der Protagonisten des Vorjahres ab - Titelverteidiger Manfred Keller siegte "mit Glück" (ohne geht's übrigens nicht!) vor Spät-Starter Bernd Beierlein, der sich damit in der Gäste-Wertung von Null auf Platz zwei  katapultierte, und dem zweimaligen Meister Klaus Schlesak (AMSC Bindlach) im Porsche. Meisterschaftsdritter im Moment: der Mittelfranke Günter Hartmann im Fiat 126, und dem gönnen wir das schon auf Grund der regelmäßig weiten Anreise.

Wegen der ungewöhnlich bescheidenen Informationslage aus Marktredwitz/Thiersheim belassen wir (ausnahmsweise!) mal den Auftakt-Text vom Stausee in Nordhalben auf dieser Seite. Sonst sieht das so leer aus.

Saisonauftakt. Alles richtig gemacht.

Mit dem OSCO-Auftakt fast bis Ende Mai zu warten, war die richtige Entscheidung. Oberhalb der Ködeltalsperre im Frankenwald empfing herrliches Frühsommerwetter die Aktiven und Boliden beim Stausee-Slalom des MSC Nordhalben. Das schmeichelte den teilweise doch von Rheumatismus, Osteoporose oder schlichter Korrosion geplagten Karosserien.

Außerdem findet man den Eingang zum Heim leichter, wenn man vor Sonnenuntergang zurückkehrt.

Belohnt.

Das Bilderbuch-Szenario wurde dann auch entsprechend honoriert. Die Beteiligung war in Nordhalben auch in den letzten Jahren immer gut gewesen, aber 2016 wurde ein neuer Rekord erreicht: Mit 26 Teilnehmern stellte der OSCO, klar, die zahlenmäßig stärkste Klasse. Trotzdem wurde die letzte Zielflagge lange vor Einbruch der Dunkelheit geschwenkt, was auch einer kleinen Streckenänderung zu verdanken war: Aus dem ehemaligen Vorstart wurde der reguläre Start, sodass kaum Verzögerungen zwischen den einzelnen Wertungsläufen entstehen konnten. Außerdem reduzierte sich die Starterzahl sehr schnell auf 25 - der Isy-Mini verlor zwar kein Rad, aber den Auspuff.

Rückkehrer.

Besonders gefreut haben wir uns über alte Bekannte, die hoffentlich Frieden mit der Onboard-Zeitnahme geschlossen haben - wovon eine Küchenuhr zeugen könnte. Ex-Meister Wolfgang Leitloff wäre auch weit vorne gelandet - aber beim Blick auf die Uhr verlor er wohl eine Pylone aus den Augen. Fiesta-Kollege Heiko Franz kam zwar fehlerfrei über den Parcours, aber an der Spitze geht's wie auch im letzten Jahr ordentlich eng zu - 76 Hundertstel Differenz zwischen den beiden Wertungsläufen bedeuteten am Ende Platz 15. Verloren ist damit natürlich noch nichts...

Newcomer.

Dabei vergessen wir aber nicht diejenigen, die sich erstmals der Herausforderung eines OSCO-Laufes stellten und dabei eine gute Figur machten. Das Audi Coupé von Thomas Enkerts bietet darüber hinaus einen interessanten Farbtupfer und mit dem exotischen Kennzeichen noch mehr internationales Flair. Der Bindlacher schaffte es unter die Top Ten, aber ein "Neuling" machte es noch besser...

Blitzstart.

Der Schwarzenbacher Marcel Tippner (AMC Naila) düpierte die Konkurrenz - indem er offensichtlich exakt der Maßgabe von Teamchef Mario Rückner folgte, die Strecke exakt mit 37,5 km/h zu durchfahren. Das führte zu zwei fast identischen Zeiten, im zweiten Wertungslauf war Tippner gerade mal um 6 Hundertstelsekunden schneller als beim ersten Versuch. Und es führte zum Tagessieg und, logisch, der ersten Meisterschaftsführung. Daran arbeiten andere jahrelang...

Favoriten?

Für den Weidenberger Klaus Schlesak gilt das natürlich nicht: Der doppelte Titelträger präsentierte sich in der gewohnten Form und kam mit 15 Hunderstelsekunden auf Rang zwei - und damit in eine gewisse Favoritenstellung für die Meisterschaft 2016, zumal die Besten des Vorjahres, Manfred Keller und Hansi Walter, doch mehr oder weniger deutlich Federn ließen. Dritter wurde beim Heimspiel der Nordhalbener Slalom-Leiter Mario Ströhlein in einem mittlerweile doch selten gewordenen Audi 200 turbo.

Einzigartig - der MSC Nordhalben.

Wir schließen uns gerne dem Nittenauer Kadett-Piloten Robert Hochmuth an, der nach seinem ersten Auftritt im Frankenwald den Veranstalter in den höchsten Tönen lobte und auch vom OSCO sehr beeindruckt war ("Sowas hab ich noch nicht gesehen."). Einzigartig sind aber auch die Schiefer-Pokale und einzigartig ist das Flair der Siegerehrung mit Alex, Mario und Mike ("Iech mach ka Siegerehrung.....naja, mach ich halt doch a Siegerehrung").

...nächste (unsichere) Veranstaltung:

26. Juni 2016

Rennslalom MSC Pegnitz/RTC Bad Berneck
Flugplatz Speichersdorf


 
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