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Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Finale.   

Irgendwann wird es einfach zur Tradition - das OSCO-Finale auf dem OSCOdrom in Weidenberg. Bürgerlich heißt die Rundstrecke übrigens Winter-Ring, und genau dort trafen sich die Old- und Youngtimer-Fetischisten Mitte Oktober, um ihren Meister 2017 zu küren. An der Streckenführung gibt es nichts zu kritisieren - ein Rundkurs, der auch für jeden "normalen" Slalom tauglich wäre. Jedenfalls dann, wenn man mit dem Begriff "Scheßlitz" etwas anfangen kann.   

No-Go: Warmes Weißbier in Plastikbechern.  

Als OSCO-Aktiver interessiert man sich ja für Vieles: Wo gibt's Kaffee, wo sind die Toiletten (Prostata!), wie sieht's aus mit dem Essen? Fazit: Soweit gut, guter Kuchen, prima Bratwürste, netter Service...aber: Wenn man die Meisterschaft gewinnt und dann mit warmem (!) Weißbier in ungekühlten Plastikbechern feiern muss - liebe Bindlacher, das ist geschmacklos. Oder eher geschmacksschlecht.    


Tageswertung: Gleichmäßig ist anders.

Die Tageswertung versetzt uns dann (mit mehreren kleinen und einer großen Ausnahme) schon in Erstaunen - die geht in Richtung "Von Null auf Eins" und umgekehrt. Im Detail - den ersten Durchgang sicherte sich souverän der Wiesauer Manfred Keller im Halb-Beamten-Standby-Modus mit einer Abweichung von zwei Hundertstelsekunden. Beim zweiten Versuch landete der Ex-Meister doch einigermaßen abgeschlagen im Mittelfeld.

Wechselbad der Gefühle.    

Hinter dem "Mane" waren die Diskrepanzen noch viel deutlicher. Der zunächst Zweitplatzierte Tirschenreuther Albrecht Kirchmann schaffte es im Porsche gerade noch unter die "Top Thirty", und Stefan Böhm (MSC Bayreuth) pendelte zwischen Rang drei und Rang 24. Gleichmäßig, wie gesagt, ist anders.  

Die Letzten werden die Ersten sein.   

Nicht ganz, aber fast - denn umgekehrt lief das ähnlich. Heiko Franz, einer unserer erklärten Lieblinge, fand sich nach einem Pylonenfehler zunächst ganz weit hinten wieder - bevor er mit Platz zwei im zweiten Lauf ganz vorne auftauchte. Übertroffen wurde das freilich vom Münchberger Frank Goldmann: Vormittags Vorletzer, dann mit zwei exakt identischen Zeiten Sieger. Wir sind verblüfft.   

Erfolgsrezept: H=B

Spektakulär mögen solche Schwankungen sein, zum Erfolg führen sie nicht unbedingt. Michael Wunder vom MSC Nordhalben belegte zunächst den vierten, dann den dritten Platz und holte sich so den Pokal der Gemeinde Weidenberg für den Gesamtsieg. Das Erfolgsrezept: Die Performance des Fahrzeugs (Fiat 500) befindet sich in einem möglichst ausgewogenen Höhen-Breiten-Verhältnis. Wie der Fahrer auch.  

Lieblinge.

Wir wollen sie nicht unerwähnt lassen - die nicht regelmäßig Aktiven, die wiederum für ein mehr als respektables Feld von etwa 40 Startern sorgten. OSCOdrom-Stammgäste wie Andy Schuler vom MSC Rhön, Newcomer wie Torsten Voit vom AC Friedenfels oder Comebacker wie den Ex-Meister Wolfgang Leitloff im Ford Fiesta und Thommy Peetz im bildschönen Escort MK II. Danke.

Unsere beste Dame.

Schon rein optisch toppt sie alles, was sich so im OSCO tummelt - nach dem Finallauf darf sie sich als beste OSCO-Dame 2017 ehren lassen: Justin (nicht Dschastin) Schindler meisterte den Rundkurs mit dem garantiert historischen NSU zweimal problemlos - und zeigte Vater Uwe gnadenlos seine Grenzen auf. Der trat zum zweiten Lauf gleich gar nicht mehr an.

Der Mario.

Der OSCO belohnt auch Fahrer, die mit aktuelleren Modellen an den Start gehen - mit einer eigenen Wertung für "Gaststarter". Nachdem die fahrbaren Untersätze von Stammgästen wie Hans Angerer und Bernd Beierlein jetzt aber die 25-Jahre-Grenze übersprungen haben, ist diese Liste etwas ausgedünnt. Multi-Marken-Pilot Mario Rückner traf daher nicht auf allzu große Konkurrenz - was aber die Leistung nicht schmälert. Glückwunsch.

Die Meisterschaft - eine (kleine) Überraschung.

Den Weidenberg-Gesamtsieger Mike Wunder hatte niemand auf der Rechnung - wieder Klaus Schlesak oder doch Manfred Keller, das schien die Frage. Allerdings lag Titelverteidiger Schlesak im ersten "Heat" arg daneben, und Mane Keller patzte beim zweiten. Der ebenfalls aussichtsreich ins Rennen gegangene Hansi Walter kam über Mittelfeldplatzierungen nicht hinaus - Ergebnis: Mike Wunder rollte das Feld (wenn auch nicht von hinten) auf und musste lediglich einen Wermutstropfen hinnehmen...also eigentlich einen halben Liter. Das warme Weißbier nämlich.

Das Bild des Tages:  Natürlich die Tages-Sieger, die sich die Pokale des Marktes Weidenberg abholen konnten - Günter Hartmann (Dritter), Triumphator Mike Wunder und der Zweitplatzierte Hans Angerer.

Die nächste OSCO-Veranstaltung:

...gibt es erst wieder im nächsten Jahr. Wahrscheinlich im April...

33. ADAC-Clubsport-Slalom
AC Waldershof


Alle Termine 2018 werden rechtzeitig veröffentlicht.


 
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