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Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Absageritis.  

Das gab es im OSCO noch nie - wir beginnen mal nicht mit dem Wetter oder den gastronomischen Angeboten bei der letzten Veranstaltung - sondern mit einem Problem, mit dem wir ebenfalls noch nie konfrontiert waren. Aller schlechten Dinge sind in diesem Fall drei - nach den Absagen aus Pegnitz/Bad Berneck und Scheßlitz wird auch der MSC Sparneck seinen Lauf nicht ausrichten - zumindest nicht wie geplant am 7. August auf dem Münchberger Autohof, der nicht mehr zur Verfügung steht. Die Organisatoren suchen zwar noch nach einer Alternative zu einem späteren Termin, aber sehr optimistisch sind wir - nicht.  

Der Traum des FC Bayern.

Was der FC Bayern gerne hätte, machen wir wohl möglich - das Triple. Und zwar das Triple auf dem OSCOdrom in Weidenberg, wo am 16. Oktober das Saisonfinale steigt. Angedacht ist, statt der gewohnten Doppel- eine Dreifachveranstaltung auf die Beine zu stellen, womit wir wenigstens auf sieben Wertungsläufe kämen - und damit auf einen "Streicher".

Womit wir natürlich dem AMSC Bindlach zu besonderem Dank verpflichtet wären.

Zum Tagesgeschäft.

Dritter OSCO-Lauf 2016, das alljährliche Gastspiel in Planá in der Tschechischen Republik, wo der MSC Tirschenreuth einen tollen Flugplatz-Kurs gesteckt hatte. Sensationell die Auspfeilung ab Tirschenreuth (nächstes Jahr werden die Pfeile gezählt!), gut die über Steaks und Bratwurst hinausgehende Verpflegung und - was war gleich noch? Ach ja, das Wetter...einfach mal "Sintflut" googeln. Die Oldtimer-Truppe konnte dann aber schon wieder auf relativ trockenem Untergrund starten, und am Ende lachte sogar die Sonne. Lachen hatte der Veranstalter ja auch gefordert, und das konnte er auch selbst gut  angesichts der Teilnehmerzahl - mit 19 Aktiven stellte der OSCO die zweitstärkste Klasse nach der F 8, die aktuell einfach das Maß der Dinge darstellt.

Entschleunigung.  

Nicht nur freundliche Mienen hatte Chef-Organisator Alfred Haubner bei den Gleichmäßigkeits-Piloten angeordnet, sondern auch zügiges Fahren. Sollte die Sorge um den rechtzeitigen Feierabend dafür ausschlaggebend gewesen sein...der Verzeicht auf die "Ablaufpause" mitten in der Gruppe F hätte auch die Chance geboten, früher fertig zu werden.

Dieser Appell verhallte jedoch ohnehin zumindest teilweise ungehört, vor allem die beiden Herren links strapazierten die Geduld der Anwesenden erheblich. Völlig tiefenentspannt absolvierten sie den gut 800 Meter langen Parcours und trugen wesentlich dazu bei, dass die Zuschauer den OSCO dann doch länger genießen konnten als die bereits erwähnte F 8 (in der beide übrigens auch unterwegs waren!).  

Zumindest bei "Locke" Tippner trägt dieser Fahrstil durchaus auch Früchte. Nach dem Auftaktsieg in Nordhalben gelang dem Newcomer erneut der Sprung aufs Treppchen, womit er sowas wie der "Mann der Stunde" ist. Obwohl er auf den Lauf in Marktredwitz verzichtete, rangiert er aktuell auf Platz vier und hat beste Titelchancen. Vorausgesetzt natürlich, wir können ein Streichergebnis anbieten.

Eine Hundertstel.

Lediglich wölf Hunderstelsekunden Differenz zwischen den beiden Läufen hatte sich Marcel Tippner geleistet. Auf genau den gleichen Unterschied kam sein Clubkamerad Heiko Franz, der das Ziel freilich deutlich schneller erreichte. Das gab aber nicht den Ausschlag beim Kampf um Platz zwei - der Fiesta ist das deutlich ältere Auto. Das Baujahr entschied auch zwischen Platz vier und fünf - zugunsten des Bindlachers Dominik Buß (VW Polo) und zum Nachteil von Hans Angerer (Opel Corsa); auch dieses Duo lag von den Zeiten her gleichauf: 18 Hunderstel waren es hier. Prozentual gerechnet ist das eine um 1700 % schlechtere Leistung als die des Tagessiegers. Michael Bayer vom AC Bayreuth ließ einer Zeit von 51,51 Sekunden eine zweite von 51,50 folgen, was genau eine Hundertstel Unterschied ausmacht.

Spannend.

Nicht nur in der Tageswertung gab es enge Duelle, ein solches deutet sich auch im Championat an. Die Meister der vergangenen Jahre, Klaus Schlesak (AMSC Bindlach) und Titelverteidiger Manfred Keller (MSC Wiesau), gaben sich keine Blöße. Zwar landeten sie nicht ganz vorne, aber als Achter bzw. Siebter fuhren sie solide Punkte ein und liegen in Front. Aktuell führen wir Hans Angerer als Dritten, dessen Corsa jedoch ein Baujährchen fehlt und der somit in der Gästewertung wie gehabt dominiert. Eigentlich Dritter also - unser Geheimfavorit Marcel Tippner mit seinen beiden Top-Resultaten.

Blitzstart.

Der Schwarzenbacher Marcel Tippner (AMC Naila) düpierte die Konkurrenz - indem er offensichtlich exakt der Maßgabe von Teamchef Mario Rückner folgte, die Strecke exakt mit 37,5 km/h zu durchfahren. Das führte zu zwei fast identischen Zeiten, im zweiten Wertungslauf war Tippner gerade mal um 6 Hundertstelsekunden schneller als beim ersten Versuch. Und es führte zum Tagessieg und, logisch, der ersten Meisterschaftsführung. Daran arbeiten andere jahrelang...

Das Bild des Tages.

Das zeigt, logisch, die Tagessieger - wenn der MSC Tirschrenreuth schon eigens ein Siegertreppchen mit professionellem Foto-Background anbietet.

...nächste Veranstaltung:

24. Juli 2016

ADAC-Clubsport-Flugpaltzslalom MSC Tirschenreuth
 Planá/Tscheschiche Republik


 
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