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Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Finale - OSCOdrom, wie immer.     

Ein ganz kleines bisschen ist es auf dem Weg zur motorsportlichen Legende, das OSCOdrom - also der Winter-Ring in Weidenberg. Alljährlich im Oktober steigt hier das OSCO-Finale, seit 2014 übernimmt der AMSC Bindlach die Durchführung des Doppel-Wettbewerbs - dass der mittlerweile so etwas wie Kultstatus besitzt, beweist die Anzahl der Stammgäste, die sonst nie in Erscheinung treten: Wie etwa Andy Schuler vom MSC Rhön in seinem bildschönen Escort - und der wohnt nun wahrlich nicht in der Nachbarschaft.  

Die Strecke.

Der Winter-Ring führt - der Name deutet ja schon darauf hin - als Ringstraße durchs Weidenberger Industriegebiet. Schweizer, Tore und Gassen befinden sich zuverlässig an der gewohnten Stelle, die Umrundung dauert etwa 40 Sekunden - mal mehr, mal weniger. Bewährt hat sich die Bildung von Startgruppen in Zehner-Blocks, in etwa einer halben Stunde ist der sportliche Einsatz reibungslos abgearbeitet und die Aktiven können zu den wichtigen Dingen des Lebens übergehen: Wetter, Verpflegung, körperliche Leiden, Ratsch und Tratsch.   

Das Wetter.

Mit wem auch immer der AMSC Bindlach im Bunde ist...mit rechten Dingen geht das nicht zu. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen besticht der Club mit dem garantiert schönsten Herbsttag, der sich in unseren Breiten finden lässt - jeder echte Hofer oder Nordhalbener wäre dankbar, wenn er das mal im Juni oder Juli erleben dürfte. Aber halten wir uns an die Fakten: Die Sonne strahlte und wärmte die alternden Glieder, das Herbstlaub leuchtete bunt wie die Autos der Teilnehmer und in der Luft schwebte der Duft von frisch gepresstem Motorenöl und ungefilterten Abgasen. Ein OSCO-Traum.

Speisen & Getränke.

Traditionell reichte der Gastgeber ein Weißwurstfrühstück, angeboten wurden zudem die üblichen Grillspezialitäten Bratwurst, Steak und Bauch. Dazu kam ein reiches Sortiment an Käsesahne-Kuchen, die allerdings hauptsächlich dazu bereit standen, um den Zeitnehmer bei Laune zu halten. Keine Probleme gab es 2018 auch mit den Getränken, da findige  OSCOdrom-Routiniers rechtzeitig ausreichend privates Förster Gold im Bindlacher Kühlschrank hinterlegten, um gastronomischen Fehltritten wie dem vorgewärmten 2017er Weizenbier im Plastikbecher sicher zu entgehen.

Lauf 1.

36 todesmutige Piloten stürzten sich morgens in den Pylonendschungel und erzielten dabei auch wirklich beachtliche Laufzeiten - wobei die ja nicht entscheidend sind. Maßgeblich ist vielmehr der Zeitunterschied zwischen beiden Wertungsläufen, und auch hier bewegten sich die Gleichmäßigkeits-Spezialisten auf Top-Niveau. Eine halbe Sekunde ist nun wahrlich nicht die Welt an Abweichung, aber so etwas reichte nur für Rang zwanzig. Acht Hunderstel erlaubte sich Frank Angles im Audi 50 auf Platz zwei, zwölf waren es bei Christian Gebelein, der Dritter wurde.  

Zoom-Zoom.    

Entschieden war das Rennen allerdings frühzeitig, denn in der ersten Startgruppe trat der Mitterteicher Heinz Neumeier im Mazda (Zoom-Zoom!) an...und bewältigte die Strecke zweimal in exakt 37,98 Sekunden. Punktlandung, befand Streckensprecher Dominik Buß - und schlichtweg nicht zu unterbieten. Wie viele Tonnen Käsesahne-Kuchen für diesen Erfolg benötigt wurden, ist der Pokalleitung allerdings nicht bekannt.

Lauf 2.    

Etwas dezimiert trat das Starterfeld dann zum zweiten Lauf am Nachmittag an, 31 Nennungen lagen hier vor. Die Leistungsdichte blieb freilich fast unverändert - die oben erwähnte halbe Sekunde Abweichung bedeutete nun nicht mehr Rang 20, sondern Rang 19. Auf dem Podest wurde es gar noch enger - jeweils vier Hundertstsekunden Differenz trennten die Versuche von Tommy Peetz und Hansi Walter. Entscheiden musste also das Baujahr des Wettbewerbsfahrzeugs - und weil der bunte Fiesta des Rückkehrers acht Jahre älter ist als der 7er-BMW, wurde der Helmbrechtser letztendlich als Zweiter geehrt.    

Zoom-Zoom. Reloaded.    

Dass besagte vier Hundertstel nicht für den Tagessieg reichten, lag an...nun, an dem Mitterteicher Heinz Neumeier. Der ist offensichtlich endgültig im Rentner-Modus angekommen und hat sämtliche Vitalfunktionen auf eine absolut gleichförmige Taktung reduziert. Wie anders soll man sich die neuerliche Bestleistung (drei Hundertstel!) erklären? Jedenfalls strahlte am Ende des Tages nicht nur die Sonne, sondern auch der Heinz, und es leuchtete nicht allein das Herbstlaub, sondern es leuchteten auch die Augen des ehemaligen Mazda-Händlers. Wir gönnen es ihm von Herzen.

Die Meisterschaft: Gewinner.    

Mit seinen famosen Auftritten machte Heinz Neumeier natürlich auch im Championat einen gewaltigen Sprung nach vorne - nämlich auf Platz drei. Unser Video-Lieferant Günter Hartmann teilte sich seinen Fiat 126 p mit dem Marktredwitzer Roland Wolf - und diese reichlich mutige Entscheidung wurde belohnt. Hartmann wurde einmal Vierter und einmal Sechster ("Das war der Plan....") und holte sich die Vizemeisterschaft. Dass sich der souverän führende Waischenfelder Hans Angerer im Grunde nur selbst schlagen konnte, war allen Beteiligten freilich im Vorfeld klar gewesen. Den Gefallen tat der Corsa-Pilot seinen Verfolgern aber nicht - mit zwei soliden Vorstellungen behauptete er die Spitze und konnte sich über seinen ersten OSCO-Titel freuen.  

Die Meisterschaft: Verlierer.    

Natürlich gab es auch Leidtragende - etwa den Nailaer Heiko Franz, der auf Platz zwei gelegen hatte und trotz zweier ordentlicher Darbietungen auf den vierten Rang abrutschte. Oder den Wiesauer Ex-Meister Manfred Keller, der nicht wirklich seinen Rhythmus fand und dadurch auf den siebten Platz zurückfiel, den er sich mit dem Nordhalbener Benedikt Miskolci (den Namen können sich jetzt auch Streckensprecher merken!) teilt. Ganz arg erwischte es Titelverteidiger Mike Wunder - Zitat Miskolci: "Houst du do etz nu a boar Meter Streck gfundn?". Der allerdings nahm es locker: "Dann mach ich bei der Siegerehrung halt den Fahrer.". Und genauso muss OSCO sein.  

Alternativlos ist das Bild des Tages: Leuchtende Augen, strahlendes Lachen. Zoom-Zoom.

Die nächste OSCO-Veranstaltung 2018:



Siegerehrung

3. November 2018
Landgasthof Goldener Engel, Kemnath-Waldeck

 
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